Neue Dauerausstellung "GANZ OBEN" - Geschichten über Galtür und die Welt
...Museum und Ort im Wandel!
Die Welt wandelt sich. Das Alpinarium Galtür verwandelt seine Inhalte ebenfalls. Und doch ist der Anlass zur Entstehung dieses Museums stets präsent. Von der Dachplattform aus ergreift der Blick aufs imposante Bergpanorama sowie jener auf Die Mauer. Sie schützt Galtür vor der Sonnenberglawine, die im Jahr 1999 die Gefahren des Lebens am Berg katastrophal verdeutlichte. Galtür spricht darüber, setzt sich damit auseinander – und wandelt sich. In Ganz oben lauschen die Besucher mit allen Sinnen Beziehungsgeschichten. Über Menschen, die von hier aus hinaus in die Welt zogen. Über jene, die von weit draußen das Dorf im Tal entdeckten. Ist Galtür Anfang, Ende, Mitte der Welt? Die Position liegt im Auge des Betrachters. Je nachdem, wo dieser sich gerade befindet, eröffnet sich ihm der Blick nach draußen oder er fokussiert sich auf ein Innen. Holzer Kobler Architekturen erzählen diese Geschichten in Bildern, Tönen, animierten Verwandlungen. Sie laden mit Ganz oben ein, sich einzulassen auf eine spannende Reise ins Tal, auf Berge, in ferne Lande und Zeiten.
Wirkungskreis
...auf der Suche...nach Arbeit, Abenteuer, nach den Spuren der Vorfahren, nach guten Ideen..
Viele Gründe gab es immer schon, den Ort, das Tal zu verlassen – und zurückzukehren. So wie Maurice Mattlé, dessen Enkelin die Reise ihres 90-jährigen in Paris lebenden Großvaters zu den Wurzeln der Familie nach Galtür aufgezeichnet hat. Albert Lorenz nahm als Bergführer Anfang des 20. Jahrhunderts an einer Kaukasus-Expedition bei. Warum ist auf dem Grab von Wilhelm „Bill“ Lang auf Stromboli neben Paris, Berlin und der Antarktis auch Galtür angegeben? Der Wirkungskreis zeigt Erinnerungen, Kurioses, Interessantes.
Dazwischenraum
...wandeln im Dazwischenraum!
Ohne Anfang und Ende ist dieser Raum. Hier wandelt der Besucher, begleitet von Lichtschlangen, auf den Spuren des Ortes. Aus dem Meer gestiegen formten sich die Berge, wurden den Walsern zum Lebens- und Siedlungsraum. Immer wieder folgten Menschen dem Ruf der Welt – und der Not: als Pilger, Soldaten, Schwabenkinder, Schmuggler. Bis mit dem Tourismus die Welt nach Galtür kam. Als eigensinnigstes  Feriendorf stellte sich der Ort in den 90-er Jahren dar. Der Eigensinn stand übrigens auch Pate, als man sich dem Gletscherausbau und damit dem Massentourismus verweigerte. Dafür kann man ihn, den Gletscher, hier anrufen. Calling the Glacier heißt das Kunstprojekt von Kalle Laar. Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen gibt live Auskunft über seine Befindlichkeit.
Dunstkreis
...im Dunstkreis ist die Welt zu Gast in Galtür!
Die beiden Hotels Fluchthorn und Rössle sind als mondäne Herberge einerseits und Traditionsgasthof andererseits Schauplätze dieser Begegnungen zwischen Stadt und Dorf, Außen und Innen. Hier erfährt man, dass Albert Einstein und Erwin Schrödinger gerne Galtürer Luft schnupperten. Oder von der langjährigen Freundschaft zwischen Galtür und der in Tokio lebenden Familie Ohata. Über einzelne Biografien erschließen sich Familienschicksale ebenso wie große Weltgeschichte.
Zu Gast
Maria Peters, eine Reise- und Bergmalerin aus Innsbruck war im Frühjahr 2013 für 3 Wochen in Galtür...
...nicht im Hotel, sondern im Zelt stieg sie im geschichtsträchtigen Jamtal ab und malte vor Ort die "Blaue Silvretta". über Werdegang und Ergebnis des stillen Abenteuers berichtet diese Sphäre. (www.maria-peters.at)
 
 
Orbital
..wo ist oben, wo ist unten?
Mit  dem Oben und Unten beschäftigt sich auch das Orbital, die Wahrscheinlichkeitswolke. Hier staunt der Besucher über die vielfältige Art, einen Ort wie Galtür zu kartographieren. Hinauf auf die Berge! Dieser Ruf erschallte ab dem 19. Jahrhundert in den Alpen und führte zum Gipfelsturm und zur Eroberung der Berge durch den Alpinismus.
 
 
 
 
Kugelkoordinaten
...wo bin ich? Und wieviele?
Kugelkoordinaten nennt sich ein Raumfaszinosum, in dem diese Fragen ebenso durcheinandergewirbelt werden wie die Perspektiven. Spiegel, Licht, Töne sind die Ingredienzien für diese besondere Ich-Erfahrung.
Blasen
...Zitate, Buchausschnitte, Hörbilder und Installationen...
Blasen sind Zitate, die Fremd- und Eigenbilder widergeben. Als auditive Impulsgeber fungieren in diesem Raum zwei Hörstationen mit spannenden Geschichten. Einer Sage über den Riesen Christli Kuhhaut und einer (fi ktiven) Hemingway-Kurzgeschichte vom „Alpine Idyll“ Galtür.
Berge in Bewegung
...dazu gibt es im Alpinarium Galtür Bilder in Bewegung!
In einem eigens erbauten Kinosaal fasziniert ein Film die bis zu 80 Zuschauer. Der Alpinspezialist und Regisseur Lutz Maurer schildert in seiner Dokumentation, wie das Ereignis vom 23. Februar 1999 Galtür und seine Menschen verändert hat. Im Kinosaal, der den Abschluss des Rundganges durchs Alpinarium Galtür bildet, stehen auch noch weitere Filme zum Thema Berge auf dem Programm. Inmiiten der moderndten Technik weht ein Hauch von Nostalgie: die Klappsitze des ehemaligen Galtürer Kinosaals kommen hier prächtig zur Geltung.

"GANZ OBEN" - Geschichten
über Galtür und die Welt


Öffnungszeiten:
Di bis So von 10 bis 18 Uhr
Montag Ruhetag!

ACHTUNG: Wir haben noch bis 25. April geöffnet!!!



SOMMERHIGHLIGHT
Kombiticket für BUSSE:

- Eintritt in die Ausstellung (inkl. Impulsführung)
- Benutzung Silvretta Hochalpenstraße
- € 8,00 pro Person
- Reiseleiter + Chauffeur frei
  (Zeitraum: Sommer tägl.!)



Service

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Alpinarium Galtür
Dokumentations GmbH

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A-6563 Galtür
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