ALPINARIUM GALTÜR open
Opening times:

Tue - Son: 10am to 6pm
Monday closed!
Last admission: 5.15 pm
"GALTÜRER ENZNER"
Die Dauerausstellung "GANZ OBEN - Geschichten über Galtür und die Welt" wird durch die Geschichte des Galtürer Enzians "Galtürer Enzner" erweitert. Schon seit Menschengedenken wird in Galtür Enzian gegraben. Manche Familien lebten sogar vom Schnapsbrennen und vom Schnapsverkauf. In einem Pachtvertrag aus dem Jahr 1705 wird das Recht zum Graben von Enzianwurzen in der Alpe Schiffanella (Großvermunt) eigens erwähnt. In Galtür kommt der punktierte Enzian (Gentiana punctata) vor. Er wächst nur im kristallinen Hochgebirge und unterscheidet sich vom gelben Enzian (Gentiana lutea), welcher im Kalkgebirge wächst. Das Wissen um die Standorte, das Ernten und das Verarbeiten des punktierten Enzians wird in Galtür auf eine ganz besondere Weise gelebt und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem einzigartigen Kulturgut entwickelt.
Enzianschnaps hat in Galtür einen ganz besonderen Stellenwert und ist daher eine seltene Kostbarkeit. Er wird somit nur bei seltenen Anlässen als Zeichen höchster Anerkennung und aufrichtiger Verbundenheit angeboten.

Im Dazwischenraum werden zusammenhängende Themeninseln ausgeführt, welche inhaltlich, gestalterisch und szenografisch der existierenden Ausstellung angepasst werden und diese bereichern. Das Thema "Galtürer Enzner" wird in vier Kapitel unterteilt und mit einem Dokumentarfilm, mit verschiedenen Exponaten sowie mit Zeichnungen und Texten dem Ausstellungsbesucher vermittelt. Die Themen sind: die Pflanze und die Medizin sowie die Geschichte und die Tradition.

Das Graben von Enzianwurzen ist streng limitiert. Der Galtürer "Enzner" ist daher eine seltene Kostbarkeit. Enzian ist ein uraltes Heilkraut. Heute verwendet man die Enzianwurzel als Extrakt, Tinktur, Pulver oder Pillen bei allen Arten von Magenbeschwerden. Er hilft bei schlechter Verdauung infolge Säuremangels, bei Übelkeit, Aufstoßen und Appetitlosigkeit. Früher verwendete man Enzianwurzen auch bei Fieber und Gicht, bei Hysterie, Hypochondrie, Blutarmut und Darmparasiten. Besonders beliebt ist der Enzianschnaps, der aus der Wurzel gebrannt wird und durch langes lagern sein Aroma immer besser wird.
"GALTÜRER ENZNER"
Im November 2013 wurde das Wissen um die Standorte, das Ernten und das Verarbeiten des punktierten Enzians in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. Die Ausstellung wird im April 2018 fertiggestellt. Als besonderes Exponat kann ein alter Brennkessel - Leihgabe von Albert Walter - besichtigt werden.


Die Konzeption der Ausstellung wird mit einem LEADER Projekt - Österreichisches Programm für die ländliche Entwicklung 2014 bis 2020 gefördert!!!
13. Galtürer Almbegegnung
MILCH - Globaler Albtraum oder lokaler Alp-Traum?
Freitag, 28. September 2018 um
19.30 Uhr / Eintritt frei - anschließend
Käsebuffet im Café "Gefrorenes Wasser"
MILCH - Globaler Albtraum oder lokaler Alp-Traum?
Milch ist ein besonderer Saft und seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Milch soll Osteoporose, Gastritis oder Darmkrebs vorbeugen und kann von Kühen aus Gras gemacht werden. Die Milchwirtschaft hat unsere Berglandschaft geformt. Geht die Kuh, dann stirbt die Alp und damit ein wichtiges Standbein für unseren Tourismus.

Die Milchwirtschaft ist aber auch längst am Weltmarkt angekommen: Milch ist ein Rohstoff, der auf globalen Warenterminbörsen und dergleichen gehandelt wird. So steht der Paznauner Bauer in direkter Konkurrenz zu seinem Neuseeländer Berufskollegen. Vor allem seit dem Aus für die Milchquote schwankt der Milchpreis auf und ab als ob ihm chronisch schwindelig wäre.

Doch wer ist schuld an diesem Zustand? Ist es der "neue Milchdurst" in China oder drückt der Lebensmittelhandel den Preis aktiv, um seine Gewinne zu erhöhen?

Was können Politik und Interessenvertretungen dagegen tun? Wird der globale Markt durch Zwischenlagerung von Milchpulver stabilisiert? Sollen die Molkereien auf Warenterminbörsen spekulieren? Oder liegt das Heil vielmehr in der Vermarktung von Bio-, Heu-, A2-, Omega3- und/oder laktosefreier Milch? Und was kann der einzelne bäuerliche Betrieb tun? Werden nur Großbetriebe überleben? Braucht es mehr Nähe zu den Konsumentinnen? Oder ist die Lösung in der regionalen Zusammenarbeit zwischen Bauern, Gemeinden und Tourismus zu suchen?  


Darüber diskutieren wieder Expertinnen und Betroffene sowie das Publikum in der 13. Almbegegnung:

DiskutantInnen:
Josef Hoppichler
Stefan Lindner
Christian Fischer
Petra Wähning
Alfons Frischmann

Moderation:
Markus Schermer 
Frauenbilder aus Alpen und Himalaya
Frauenbilder aus Alpen und Himalaya
... neue Sonderausstellung von Erika und Irmtraud Hubatscheck

Vernissage:
Sonntag, 02. September 2018 um 19.00 Uhr im Alpinarium Galtür

Ausstellungsdauer:
03. September bis 14. Oktober 2018
Diese Doppelausstellung ist einer gemeinsamen Leidenschaft von Mutter und Tochter entsprungen: das bergbäuerliche Lebensumfeld zu erforschen und im Bild festzuhalten. Für Erika Hubatscheck lag das Ziel in den Alpen, für Irmtraud Hubatscheck in den verschiedenen Ländern des Himalaya, aber auch in Korsika, Marokko, Slowakei, ... Beiden ist das Eintauchen, das Von-innen-heraus-Erleben wichtig: Sie interessieren sich nicht nur für Arbeitsaspekte oder -geräte, sondern (mindestens) genauso für die Menschen, die Frauen, die dahinterstehen.

die Bilder von Erika Hubatscheck sind vor allem in Tirol, aber auch Kärnten, Salzburg und Südtirol zwischen 1939 und 1961 entstanden; jene von Irmtraud Hubatscheck zwischen 1984 und 2016 im indischen Himalaya (Ladakh, Spiti, Kinnaur, Lahaul, Kangra), in Nepal (Langtang, Kali Gandaki und Dolpo) sowie in Tibet.

Erika Hubatscheck und "ihre" Bergbäuerinnen sind sich immer auf Augenhöhe begegnet: Die "Gstudierte" verstand es, direkt von Frau zu Frau den Kontakt zu knüpfen - und oft hat sie selbst auch mit Hand angelegt bei den Arbeiten, die gerade anstanden. Immer war der Fotoapparat dabei, auch Notizblock und Bleistift, und mit offenen Augen, Ohren und Herz war Erika Hubatschek ganz bei der Sache. Nur so konnten diese berührenden, ungestellten Fotos gelingen, gleichsam aus dem Lebensfluss herausgehoben. Ein Schatz, der uns heute viel über die damalige Zeit, Frauenleben, Frauenarbeit und natürlich auch über die Fotografin selbst erzählt. Die Ausstellung "Frauenbilder. Bergbäuerinnen durch die Linse von Erika Hubatscheck" zeigt gleichermaßen Klassiker ihres Schaffens als auch völlig neue, noch nie gezeigte Portraits und Arbeitsfotos aus der weiblich-bergbäuerlichen Lebenswelt von gestern.

Dr. Erika Hubatscheck (1917 - 2010), österreichische Geografin, Fotografin und Volkskundlerin. Bereits früh wandte sich ihr Interesse den Bergbauern und deren Einfluss auf die Gestaltung der Landschaft zu. Seit 1939 dokumentierte sie Arbeit und Leben dieser Bergbauern: von 1984 bis 2010 hielt si europaweit Vorträge, wurde mehrmals in die USA eingeladen und gründete einen Buchverlag, in dem sie ihre Bildbände und Fachpublikationen herausbrachte. Ihre Fotografien wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, so etwa in München, Berlin, Wien, Mailand, Zagrab, New York ... Das Archiv Hubatschek umfasst über 14.000 Negative zum Thema Bergbauern.

Irmtraud Hubatscheck, 1960 in Klagenfurt geboren, hat sich nach ihrem Musikstudium (ua. bei N. Harnoncourt) für eine vielseitige künstlerische Tätigkeit entschieden: Sie gründete ihr eigenes Ensemble Orfeo Isulanu, war als Fotografin für verschiedene Institutionen tätig und konzipierte Fotoausstellungen zusammen mit Erika Hubatschek. Als Filmemacherin arbeitet sie mit Joel Jenin zusammen und gründete die Produktionsfirma Montagn'Arte. 1996 veröffentlichte sie einen ersten Text-Bildband über korsische Hirtenkultur, es folgten weitere Bücher. Seit 2010 leitet sie die Edition Hubatschek in Innsbruck und arbeitet mit dem Fotoarchiv von Erika Hubatschek weiter: Sie kuratiert laufend Ausstellungen, auch zu neuen Themen und macht weitere Bücher. Die Verbindung von oral history, den Lebensfäden von Menschen, mit den entsprechenden Fotos der 30er- bis 50er-Jahre ist ihr ein besonderes Anliegen.
Internationale Auszeichnung für das Alpinarium Galtür
Das Alpinarium Galtür wurde von der Europäischen Museums Akademie für den Micheletti Award 2017 nominiert. Im Juni 2017 haben 2 Jury-Mitglieder, Dr. Karl Borromäus Murr (Direktor des Staatl. Industrie- und Textilmuseums Augsburg) und Dr. Hermann Schäfer (Historiker - Gründungspräsident vom Haus der Geschichte) das Ausstellungshaus besichtigt und sich über das Konzept, die Forschungs- und Vermittlungsprojekte, sowie die laufenden Veranstaltungen informiert.

Projektleiter Helmut Pöll und Gemeindevorstand Martin Walter sind als Vertreter für das Alpinarium Galtür nach Skopje gereist, um am Meeting der Europäischen Museums Akademie und der Preisverleihung teilzunehmen. "Schon bei der Präsentation der 28 Kandidaten, unter anderem dem Frauenmuseum Hittisau aus Vorarlberg, konnten wir feststellen, dass die Mitbewerber außergewöhnlich gute Ausstellungshäuser mit spannenden Ausstellungen sind", so Helmut Pöll.
Der Micheletti Award 2017 ging an das GPO Witness History Visitor Centre in Dublin (Irland.

Das Alpinarium Galtür wurde als einziges Museum mit einem Sonderpreis - einer "Special Commendation" ausgezeichnet.
Die Begründung der Jury war: Das Alpinarium Galtür hat ein überzeugendes Konzept mit einem dramatischen Hintergrund, wobei die einzigartige Atmosphäre des Dorfes, der Charme des Tales mit den beeindruckenden Bergen und der Solidarität der Bevölkerung ein stimmiges Bild ergeben. Das Museum agiert als eine Quelle von sozialem Zusammenhalt und wurde zu einem Modell für die Aufarbeitung anderer Unglücke, weltweit.

Geschäftsführer Bgm. Anton Mattle berichtet: "Kontinuität, Autenzität und großartiger Einsatz aller Mitarbeiter sind die Grundlage solcher Erfolge. Die Auszeichnung ist Wertschätzung für das Geleistete und Motivation für die Zukunft!"
publication "GANZ OBEN"
The book accompanying the permanent exhibition
"AT THE VERY TOP - stories about Galtür and the world"
in the Alpinarium Galtür.
Available in the Shop.
EUR 24,90
Wochenprogramm/ Führungen
 Lassen Sie sich in GANZ OBEN spannende
Geschichten über Galtür und die Welt erzählen!


Download Wochenprogramm
WOCHENPROGRAMM

Dienstag
-  *Ausstellungsführung 16.00 Uhr, Dauer ca. 45 Min
Mittwoch
-   *Ausstellungsführung 16.00 Uhr, Dauer ca. 45 Min
Donnerstag
-   *Ausstellungsführung 16.00 Uhr, Dauer ca. 45 Min
Freitag
-   *Ausstellungsführung 16.00 Uhr, Dauer ca. 45 Min
Auf unsere kleinen Besucher warten ALPA und ALPU, die dazu einladen, die Ausstellung auf spielerische Art und Weise zu erforschen!
BOULDERN (Klettern wie eine Gämse!)
für Kinder ab 6 Jahren!


Führungen nur auf Anfrage und Anmeldung
im Voraus möglich!
Mindestteilnehmerzahl für eine Führung:
5 Personen

* Führungsbeitrag EUR 3,00 pro Person

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There you can see the quality of the house itself.
And learn more about why the Alpinarium is a house
of the special exhibition ART.
About reviews the alpinarium would be very happy.
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SOMMERSAISON 2018:

31. Mai bis 14. Oktober 2018

Dienstag bis Sonntag von
10.00 bis 18.00 Uhr
Montag Ruhetag!
letzter Einlass: 17.15 Uhr
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NEU ab Juni 2018:
Alles über den "Galtürer Enzner"


ALPINARIUM GALTÜR open!
Tue - Sun: 10am - 6pm
Last admisson: 5 pm
Monday closed!


 WINTER 2015/16:
5th of December - 10th of April



SOMMERHIGHLIGHT 2018:

"KOMBITICKET"
- Eintritt Alpinarium Galtür
- Impulsführung 
  (Dauer ca. 20 Minuten)
- Mautgebühr - Silvretta
  Hochalpenstraße

€ 8,50 pro Erwachsene
€ 5,20 pro Kind (6 bis 18 Jahre)


GILT FÜR GRUPPEN AB 21 PERSONEN!!!





   UMWELTBILDUNGSSTELLE
   JAMTAL


   Klimawandel sichtbar machen!


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Service

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