Aktuelles
Alpinarium Galtür
"Die Linie führt. Die Farbe antwortet." von Thomas Greuter
Eröffnung am Freitag, 21.08.2026 um 19.00 Uhr
Café "Gefrorenes Wasser"- Alpinarium Galtür
Ausstellungsdauer: 21.08. bis 11.10.2026
Thomas Greuter (*1968, lebhaft in Landeck) entwickelte bereits während seiner Schulzeit an der HTL in Imst eine große Begeisterung für das Linien- und Strichzeichnen, insbesondere im Bereich des Freihandzeichnens und der perspektivischen Darstellung. Ein Studium an der Donau-Universität Krems prägten zusätzlich seine intensive technische Ausbildung und langjährige Berufserfahrung sowie seinen gestalterischen Zugang zur Planung von Räumen, Objekten und Freianlagen. Dabei war das freie Zeichnen stets ein wichtiger Bestandteil der kreativen Arbeit an Entwürfen und Detailplanungen.
Im Jahr 2003 begann Thomas Greuter sich intensiv mit dem Zeichnen mittels Rohrfeder unter der künstlerischen Betreuung seines Onkels Egmont Maier zu beschäftigen. Es folgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Technik der Rohrfederzeichnung, die durch den Einsatz von Aquarellfarben eine neue Ausdrucksform erhielt. Experimente mit verschiedenen Drucktechniken, das Arbeiten in der Nass-in-Nass-Technik und weitere kreative Erkundungen prägen seither sein künstlerisches Schaffen. Dabei stehen die Neugierde und das unermüdliche Streben nach Weiterentwicklung und Perfektionierung stets im Mittelpunkt. Sei es durch neue Techniken, Materialien oder künstlerische Ausdrucksformen.
Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt von 22. August 2026 bis 11.Oktober 2026 während der Öffnungszeiten des Alpinariums von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 besichtig werden.
Kooperationsporjekt gemeinsam mit dem Museum "ora et labora" im Kloster Marienberg
Das Euregio-Museumsjahr 2025 steht heuer unter dem Motto „Weiter sehen“. Zentrale Themen dieses Museumsjahres sind die Bauernaufstände im Jahr 1525 sowie die Forderungen nach Mitbestimmung und Gleichheit des Bauernführers Michael Gaismair. So entstanden 25 Einzel- und Kooperationsprojekte von 35 Museen aus der gesamten Europaregion Tirol- Südtirol- Trentino, die sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen des 16.Jahrhunderts sowie den Herausforderungen in Geschichte und Gegenwart beschäftigten.
Anlässlich dieses Museumsjahres entwickelte das Alpinarium Galtür gemeinsam mit dem Museum "ora et labora" im Kloster Marienberg im Vinschgau ein Kooperationsprojekt. Käse nach Marienberg lautet der Titel der neuen Ausstellung im Alpinarium. Verbindungen, Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen Galtür und dem Kloster Marienberg sind die wesentlichen Themen. Lange Zeit waren die Galtürer Bäuer*innen den Herren von Tarasp sowie dem Kloster Marienberg abgabepflichtig, da diese große Grundbesitze in Galtür sowie Mathon und Ischgl besaßen. Jährlich wurden diese Abgaben in Form von Käse, Fellen und später auch Geld entlang des Zinsweges von Galtür nach Marienberg im Vinschgau getragen. Gezeigt wird in dieser Ausstellung auch eine Verfilmung einer Wanderung entlang dieses Zinsweges, denn im Sommer 2024 machte sich eine Delegation auf die Spuren dieses Weges. Zudem wird auch der Sterzinger Bauernführer Michael Gaismair und dessen Forderungen nach Gleichberechtigung und Mitspracherecht aller Bürger*innen, sowie die erste Tiroler Landesordnung 1526 thematisiert. Es werden auch Vergleiche zwischen Geschichte und Gegenwart gezogen und es wird auch ein Blick darauf geworfen, ob sich Gaismairs Forderungen in der heutigen Zeit noch in aktuellen Themen der Gesellschaft widerspiegeln.
Die Ausstellung kann während unserer Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag, von 10:00- 18:00 besichtigt werden.
Beim 34. Österreichischen Museumstag in Vorarlberg wurde dem Alpinaium Galtür das Museumsgütesiegel bis 2028 verlängert.
Die Verleihung erfolgte am 11.10.2023 in der Inatura in Dornbirn.
Das Österreichische Museumsgütesiegel ist eine von ICOM und dem Museumsbund Österreich verlieherne Qualitätsauszeichnung österr. Museen und weist besonders ausgezeichnete Museumsarbeit aus, welche über die geforderten Mindeststandart für Museen hinausgehen.
Es ist weiters ein öffentl. Nachweis, dass Verantwortung zur Bewahrung kulturellen Erbes übernommen wird, die "Ethischen Richtlinien für Museen" von ICOM anerkennt werden und dafür gesorgt wird, den Besuchern ein herausragendes Museumserlebnis zu bieten.
Wir bedanken uns bei unseren Partnern, Förderer und Unterstützern für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
Das Team des Alpinariums Galtür









