Aktuelles
Alpinarium Galtür
GRENZLAND von Andrea Berger
Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 31.05.2026 um 19:00 Uhr
Alpinarium Galtür
In einem mehrjährigen Projekt (2022-2025) hat Andrea Berger in Grenzgebieten Tirols fotografiert. Fast immer führen die Routen in die umliegenden Länder durchs Gebirge - über einen Pass, einen Sattel, ein Joch. Diese Übergänge sind faszinierende Orte. Viele davon sind historisch bedeutsame Transit- oder Handelsrouten und heute stark von Verkehr und Tourismus geprägt.
In ihren Fotografien geht es Andrea Berger aber nicht um eine kritische Darstellung, auch sind es keine Bilder, wie man sie von der Tourismuswerbung kennt. In ruhigen, stillen Bilder, vorwiegend bei bedecktem Himmel und trübem Wetter fotografiert, fängt Andrea Berger mit ihrem subjektiven Blick eine besondere Atmosphäre ein und und findet dabei ihre eigene ästhetische Wirklichkeit.
Die Ausstellung im Alpinarium Galtür zeigt nun Arbeiten aus diesem Projekt: Fotografien im Grenzland und entlang von Passagen, die über Berge und Grenzen hinweg führen und diese überwinden.
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 31.05.2026, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 01.06.2026 - 16.08.2026
Eintritt frei!
Kooperationsporjekt gemeinsam mit dem Museum "ora et labora" im Kloster Marienberg
Das Euregio-Museumsjahr 2025 steht heuer unter dem Motto „Weiter sehen“. Zentrale Themen dieses Museumsjahres sind die Bauernaufstände im Jahr 1525 sowie die Forderungen nach Mitbestimmung und Gleichheit des Bauernführers Michael Gaismair. So entstanden 25 Einzel- und Kooperationsprojekte von 35 Museen aus der gesamten Europaregion Tirol- Südtirol- Trentino, die sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen des 16.Jahrhunderts sowie den Herausforderungen in Geschichte und Gegenwart beschäftigten.
Anlässlich dieses Museumsjahres entwickelte das Alpinarium Galtür gemeinsam mit dem Museum "ora et labora" im Kloster Marienberg im Vinschgau ein Kooperationsprojekt. Käse nach Marienberg lautet der Titel der neuen Ausstellung im Alpinarium. Verbindungen, Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen Galtür und dem Kloster Marienberg sind die wesentlichen Themen. Lange Zeit waren die Galtürer Bäuer*innen den Herren von Tarasp sowie dem Kloster Marienberg abgabepflichtig, da diese große Grundbesitze in Galtür sowie Mathon und Ischgl besaßen. Jährlich wurden diese Abgaben in Form von Käse, Fellen und später auch Geld entlang des Zinsweges von Galtür nach Marienberg im Vinschgau getragen. Gezeigt wird in dieser Ausstellung auch eine Verfilmung einer Wanderung entlang dieses Zinsweges, denn im Sommer 2024 machte sich eine Delegation auf die Spuren dieses Weges. Zudem wird auch der Sterzinger Bauernführer Michael Gaismair und dessen Forderungen nach Gleichberechtigung und Mitspracherecht aller Bürger*innen, sowie die erste Tiroler Landesordnung 1526 thematisiert. Es werden auch Vergleiche zwischen Geschichte und Gegenwart gezogen und es wird auch ein Blick darauf geworfen, ob sich Gaismairs Forderungen in der heutigen Zeit noch in aktuellen Themen der Gesellschaft widerspiegeln.
Die Ausstellung kann während unserer Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag, von 10:00- 18:00 besichtigt werden.
Beim 34. Österreichischen Museumstag in Vorarlberg wurde dem Alpinaium Galtür das Museumsgütesiegel bis 2028 verlängert.
Die Verleihung erfolgte am 11.10.2023 in der Inatura in Dornbirn.
Das Österreichische Museumsgütesiegel ist eine von ICOM und dem Museumsbund Österreich verlieherne Qualitätsauszeichnung österr. Museen und weist besonders ausgezeichnete Museumsarbeit aus, welche über die geforderten Mindeststandart für Museen hinausgehen.
Es ist weiters ein öffentl. Nachweis, dass Verantwortung zur Bewahrung kulturellen Erbes übernommen wird, die "Ethischen Richtlinien für Museen" von ICOM anerkennt werden und dafür gesorgt wird, den Besuchern ein herausragendes Museumserlebnis zu bieten.
Wir bedanken uns bei unseren Partnern, Förderer und Unterstützern für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
Das Team des Alpinariums Galtür









