Dauerausstellung

Alpinarium Galtür

Dazwischenraum
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Ohne Anfang und Ende ist dieser Raum. Hier wandelt der Besucher, begleitet von Lichtschlangen, auf den Spuren des Ortes. Aus dem Meer gestiegen formten sich die Berge, wurden den Walsern zum Lebens- und Siedlungsraum. Immer wieder folgten Menschen dem Ruf der Welt – und der Not: als Pilger, Soldaten, Schwabenkinder, Schmuggler, bis mit dem Tourismus die Welt nach Galtür kam. Als eigensinnigstes  Feriendorf stellte sich der Ort in den 90-er Jahren dar. Der Eigensinn stand übrigens auch Pate, als man sich dem Gletscherausbau und damit dem Massentourismus verweigerte. Dafür kann man ihn, den Gletscher, hier anrufen. Calling the Glacier heißt das Kunstprojekt von Kalle Laar. Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen gibt live Auskunft über seine Befindlichkeit.

Wirkungskreis
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Auf der Suche …. Nach Arbeit, Abenteuer, nach den Spuren der Vorfahren, nach guten Ideen. Viele Gründe gab es immer schon, den Ort, das Tal zu verlassen – und zurückzukehren. So wie Maurice Mattlé, dessen Enkelin die Reise ihres 90-jährigen in Paris lebenden Großvaters zu den Wurzeln der Familie nach Galtür aufgezeichnet hat. Albert Lorenz nahm als Bergführer Anfang des 20. Jahrhunderts an zwei Kaukasus-Expeditionen teil. Warum ist auf dem Grab von Wilhelm „Bill“ Lang auf Stromboli neben Paris, Berlin und der Antarktis auch Galtür angegeben? Der Wirkungskreis zeigt Erinnerungen, Kurioses, Interessantes.

Zu Gast
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Die Innsbrucker Reise- und Bergmalerin Maria Peters war im Frühjahr 2013 für 3 Wochen in Galtür. Nicht im Hotel, sondern im Zelt stieg sie im geschichtsträchtigen Jamtal ab und malte vor Ort die "Blaue Silvretta". über Werdegang und Ergebnis des stillen Abenteuers berichtet diese Sphäre. (www.maria-peters.at)

Kugelkoordinaten
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In dem voll verspiegelten Raum, der sich ins Unendliche multipliziert, suchen die Besucher nach ihrer eigenen Position und verlieren schon mal ihre physische Stabilität. Die Wirkung des Raumes wird durch eine dreiteilige Klangreise untermalt, die mit dem eigenen Ich beginnt und durch die Geschichte der Welt führt. Die Klänge umschreiben die Wahrnehmung des eigenen Körpers, der sich anschließend durch die Welt bewegt und final sogar ins Unendliche des Weltalls ausschweift. Wo bin ich? Und Wieviele? Von Galtür in die Unendlichkeit!

Berge in Bewegung
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In einem eigens erbauten Kinosaal fasziniert ein Film die bis zu 80 Zuschauer „Galtür – Ein Dorf im Gebirge“, so betitelt der Alpinist und Regisseur Lutz Maurer seine Dokumentation über das Lawinenereignis vom 23. Februar 1999. Der Film schildert die Entstehung dieser Naturkatastrophe und gibt einen Einblick, wie dieses Schicksal Galtür und seine Menschen verändert hat. Inmitten der modernsten Technik weht ein Hauch von Nostalgie: die Klappsitze des ehemaligen Galtürer Kinosaales aus den 70-er Jahren kommen hier prächtig zur Geltung.

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